Warum ist eine nebenberufliche Selbstständigkeit sinnvoll?
Viele Arbeitnehmer sind in Ihrer beruflichen Tätigkeit oftmals bis an die Grenzen Ihrer Kapazität ausgelastet. Ein Schritt zur nebenberuflichen Selbstständigkeit erscheint daher nicht sinnvoll zu sein. Es gibt jedoch auch verschiedene Aspekte, die definitiv für eine nebenberufliche Selbstständigkeit in der heutigen Zeit sprechen…lassen Sie sich überzeugen.
Arbeitnehmer, die sich im Hauptberuf aus fachlicher Sicht nicht ausgelastet fühlen und mit organisatorischen Aufgaben fast überfordert sind, erhoffen sich mehr Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung, indem sie ihr Fachwissen in einem zusätzlichen Betätigungsfeld beweisen.
Potentielle Freelancer testen mit Hilfe der nebenberuflichen Selbstständigkeit, ob ein Wechsel in die hauptberufliche Selbständigkeit wirtschaftlich tragfähig ist. Dies ist durchaus sinnvoll, denn am „Learning by Doing“ führt im Geschäftsleben letztendlich kein Weg vorbei: Fachliches und kaufmännisches Wissen ist zwar in gewissen Grenzen erlernbar, eine hauptberufliche Selbstständigkeit lässt sich aber beim besten Willen nicht in einem VHS Kurs simulieren. Von Arbeitslosigkeit bedrohte und von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer bereiten sich auf den Fall der Fälle vor. Angenommen Sie werden plötzlich arbeitslos – wovor in wirtschaftlich unsicheren Zeiten niemand sicher ist - : Haben Sie nun die organisatorischen Voraussetzungen für eine Selbstständigkeit rechtzeitig geschaffen und bereits Erfahrungen gesammelt, werden Sie im Handumdrehen zum Unternehmer oder Freiberufler. Dies wird auch nicht ihrem Lebenslauf schaden!
Ältere Arbeitnehmer, Frührentner und aktive Senioren wählen diesen Weg um ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Erfahrungen auch im Ruhestand zu nutzen. Die nebenberufliche Selbstständigkeit verbindet die Annehmlichkeiten einer interessanten und sinnvollen Beschäftigung mit einer willkommenen finanziellen Aufstockung.
Noch gelten Menschen, die wiederholt zwischen Selbstständigkeit und abhängigen Beschäftigungen hin- und herwechseln, hierzulande als Exoten. Das wird sich in den nächsten Jahren aber grundlegend ändern, wie Studien in diesem Bereich deutlich aufzeigen.



